UBS AG – Eine Traditionsbank aus der Schweiz

UBS AG

Eine der grössten Schweizer Grossbanken ist die UBS AG, welche unter anderem zu den grössten Vermögensverwaltern im Land zählt. Die Hauptsitze sind jeweils in Basel und Zürich. Die Geschäftsbank, welche ihren Namen aus der Union de Banques Suisses bzw. der Unione di Banche Svizzere erhielt, steht heute eigenständig als UBS in der Schweiz da. Gegründet wurde die Bank 1998, nachdem die Union de Banques Suisses mit dem Schweizer Bankverein fusionierte. Heute ist die Schweizer Geschäftsbank in über 50 Ländern weltweit vertreten und konnte Ende 2011 rund 65.000 Mitarbeiter beschäftigen. Alleine 36 Prozent der 65.000 Mitarbeiter waren in der Schweiz angestellt.

Die wichtigsten Bereiche des Unternehmens

Die Bank ist unterteilt in fünf Bereiche, wobei diese das Wealth Management und die Swiss Bank, das Wealth Management Americas sowie die Investment Bank als auch das Corporate Center wie das Global Asset Management beinhalten. Diese fünf Bereiche gelten auch als Hauptkern der Bank. Beim Wealth Management werden rund 300 Geschäftsstellen in der ganzen Schweiz und im Ausland im Ausmass von 3,27 Billionen Franken verwaltet. Somit gehört die UBS AG zu den weltweit grössten Investmentbanken. Auch beim Global Asset Management zählt die Bank als führender Vermögensverwalter ganz oben und bietet rund 2,6 Millionen Menschen ihre Dienste an.

Die Fusion im Jahr 1998 sorgte dafür, dass die im Jahr 1912 gegründete Bankgesellschaft SBG zur UBS wurde. Das Schlüssellogo wurde hingegen von dem Schweizer Bankverein übernommen, welcher 1854 gegründet wurde.

Nicht nur positive Stimmen – UBS in der Kritik

Auch wenn die Bank erst rund 25 Jahre existiert, ist sie dennoch – auf Grund der Bewahrung der traditionellen Werte im Schweizer Bankgeschäft – als langjährige Grossbank in Erinnerung. Aber die UBS verbindet man in der Schweiz nicht nur mit positiven Geschichten. Nicht nur die Vorkommnisse der jüngsten Vergangenheit während der Immobilienkrise und der daraus folgenden weltweiten Wirtschaftskrise.

So gab es bereits zuvor einige Skandale bei der UBS. Allen voran 1997, als einer der Angestellten (noch von der Vorgängerbank SBG) Akten aus der Zeit des Nationalsozialistischen Deutschlands zerstörte. Der UBS wurde vorgeworfen, dass Millionen von US Dollar, von jüdischen Holocaust Opfern gestohlen, in der Schweiz deponiert wurden. Ebenfalls wurde die Bank immer wieder für das Verhalten mit Südafrika während der Apartheid kritisiert. Auch wenn die Klage im Jahr 2004 abgewiesen wurde, welche angeblich Menschenrechtsverstösse gegen die UBS aufdecken sollte, hält sich das Verfahren noch heute, da die Kläger in Berufung gingen.