Handeln mit binären Optionen

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Die Finanzbranche ist nicht gerade arm an unterschiedlichen Finanzprodukten. Neben den eigentlichen Basiswerten wie Aktien, Anleihen, Währungen oder Rohstoffen sowie Fonds und Indizes, die bestimmte Produkte oder ganze Anlagengruppen zusammenfassen, gibt es eine kaum zu überschauende Anzahl von abgeleiteten Finanzprodukten, sogenannten Derivaten.

Viele Finanzprodukte sind zu komplex für Privatanleger

Bei einigen dieser Formen kann der Anleger auf eine bestimmte Entwicklung des Basisproduktes setzen und so etwa auch auf fallende Kurse setzen und so von einer Abwärtsbewegung des Marktes profitieren. Der Handel mit solchen Optionen und Zertifikaten gilt gemeinhin als schwer zu durchschauen und Finanzinstitute raten Privatkunden normalerweise vom Handel mit derartigen Produkten ab, bzw. bieten diese gar nicht erst an.

Binäre Optionen – Leicht verständlich aber nicht ohne Risiko

Da der Handel mit Optionsscheinen und anderen Derivaten tatsächlich sehr komplex und risikobehaftet ist, lohnt sich die Suche nach alternativen Anlage- und Handelsformen. Eine Möglichkeit liegt im Handel mit sogenannten binären Optionen. Wie der Name schon sagt, hat der Händler hierbei lediglich die Möglichkeit, auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswertes zu setzen. Dies ist grundsätzlich für nahezu alle Basiswerte möglich, unterscheidet sich aber von Anbieter zu Anbieter, die jeweils eine bestimmte Auswahl in ihrem Portfolio haben.
Zwei dieser Anbieter die sich auf diesen speziellen Markt konzentriert sind z.B. die Onlinebroker 24option und OptionTime. Diese bieten ihren Kunden im Bereich des Derivathandels eine relativ leicht verständliche Anlageform an. Möglich sind bei beiden Anbietern Wetten auf die Entwicklung einer Auswahl von Aktien, Rohstoffen, Indizes und Währungen. Die jeweiligen Transaktionen werden für unterschiedliche Anlagehorizonte angeboten, dabei sind auch sehr kurze Zeiträume von nur einer Minute möglich. Auf der Seite optionen-binaere.ch, welche Broker vergleicht, hat es 24option immerhin auf den 3. Rang geschafft.
Mit den genannten Anbietern ist es damit auch sogenannten Kleinanlegern möglich, unkompliziert im Optionshandel mitzumischen und vor allem in Phasen eines Seitwärtsmarktes auch von minimalen Kursschwankungen zu profitieren. Gleichwohl ist diese Form des Aktienoptionshandels keineswegs frei von Risiko. Im Gegenteil: Wer mit seinen Vorhersagen falsch liegt, dem droht unter Umständen der Totalverlust seines Einsatzes. Als vollwertige Anlagestrategie ist der hochspekulative binäre Optionshandel aus diesem Grund nicht zu empfehlen.

Handel ist auch mit kleineren Beträgen möglich

Der Einsatz hoher Beträge ist bei den genannten Anbieter auch gar nicht notwendig. Zwar ist ein einmaliger Mindestbetrag notwendig, um sich bei einem Anbieter anzumelden und zu registrieren, dieser ist aber mit CHF 100 relativ moderat.
Dem Risiko des Totalverlustes stehen mögliche Spitzenrenditen von 80% bis zu 500% bei sogenannten High Yield Anlagen gegenüber, die mit einzelnen Transaktionen bzw. Wetten erzielt werden können. Hier sollten allerdings nur Händler mit einem entsprechenden Hintergrundwissen und langjähriger Erfahrung ihr Glück versuchen. Um auf dem riskanten Börsenparkett nicht ausser Tritt zu kommen bieten die Handelsplattformen ihren Kunden eigene Weiterbildungskurse an um die Mechanismen des Optionshandels besser verstehen und für die eigenen Handelsstrategie nutzen zu können.

Nicht unerwähnt bleiben soll das nicht ganz unwesentliche Suchtpotential, welches diese Handelsform birgt. Zu der sehr kurzfristigen und damit hochdynamischen Handelsform kommt, dass die Broker rund um die Uhr ihre Dienste anbieten.

Aus diesem Grund kann nur empfohlen werden, sich selbst klare Grenzen beim Handel zu setzen, sowohl was den Zeitraum betrifft als auch bezüglich des finanziellen Rahmen.